Fördermittelmanagement wird zentrales Thema in vielen Unternehmen
- GSF Team

- 19. Sept.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Nov.
Eine mehrteilige Artikelserie der GSF - Teil 1 Fördermittelanalyse
Viele Bauprojekte rechnen sich im Spannungsfeld von hohen Baukosten und seit 2022 gestiegenen Zinsen nur mit öffentlicher Förderung. Wer Nachhaltigkeit in seinen Projekten anstrebt, wird gleichermaßen häufig öffentliche Förderung als Finanzierungsquelle nutzen. Zugleich nehmen Beihilferecht, Risikomanagement und Änderungen in den Förderbedingungen zunehmend Raum im Förderalltag ein, worauf viele Unternehmen nicht eingestellt sind. Die GSF unterstützt mit ihrem erfahrenen Consulting-Team bei der Identifizierung der optimalen Fördermittel für Immobilienprojekte, von der Antragsstellung bis hin zur Neuausrichtung der Förderprozesse und Organisationsstruktur von Unternehmen.
Wir werden Ihnen in einer mehrteiligen Serie unsere Dienstleistungen und Sichtweisen auf die Trends im Fördermittelmanagement darstellen.
Bausteine eines Fördermittelmanagements sind:
Fördermittelidentifizierung und -analyse
Fördermittelconsulting
Fördermittelabwicklung
Fördermittelcontrolling
Der erste Beitrag befasst sich mit den Herausforderungen und der Identifizierung sowie Analyse von Fördermitteln für Immobilien.

Fördermittelanalyse ist Teamwork
Heutzutage ist die Optimierung der Förderung – auch unter Berücksichtigung von ESG-
und Nachhaltigkeitsaspekten – so komplex, dass sie Teamwork von Financial und Green Engineering erfordert. Die optimalen Fördermittel können nur in einem interdisziplinären Team eruiert werden. Unser Joint Venture, die GSF Gesellschaft für Immobilienberatung mbH (GSF Immo) übernimmt in Förderprojekten die Aufgabe des Green Engineers und bietet eine Energieeffizienz- und Klimaneutralitätsberatung an.
Es zeigt sich, dass der klassische Energieberater oftmals erster Ansprechpartner für die Identifizierung von Fördermitteln ist, dies beschränkt sich aber im Regelfall auf übliche Standard-KfW- und Landesförderprogramme. Unternehmensstrategien, Quartierslösungen, EU- oder andere Fördergeber sowie die kaufmännische Dimension werden nicht einbezogen. Dies ist auch verständlich, weil es eben weder die Betrachtungsebene (Objekt) noch die Rolle (Energieberater) erfordert. Wir sehen hingegen ein Zusammenspiel von Objekt- und Unternehmensebene, von Standardprogrammen und weiteren Förderwelten als Optimierungsfeld.
Softwaregestützte Identifizierung von Fördermitteln - Beispiel "Funding Manager"
Die Suche nach passenden Programmen für ein Projekt ist mühsam, weil die Datenbanken der verschiedenen Verwaltungsebenen der EU, dem Bund, der Länder und der Kommunen nicht vereinheitlicht oder schwer zugänglich sind. Das exakte Abgleichen der eigenen Projektparameter mit den Anforderungen der Förderprogramme ist anspruchsvoll und zeitaufwendig. Wer Fördermittel optimal nutzen will, muss sich sowohl in der Breite als auch in der Tiefe mit den Programmen auseinandersetzen und sich so durch einen regelrechten Förderdschungel kämpfen.
Obwohl KI und Chat Bots bereits dabei helfen können, Richtlinien zusammenzufassen und zu verstehen, können sie noch nicht passende Programme für ein Projekt finden oder den Antragsprozess übersehen. Maßgeschneiderte Softwarelösungen für diesen Anwendungsfall, wie der Funding Manager von DGF-Technologies, können hier Abhilfe leisten. Durch die Angabe von Projektparametern gleicht die Software diese mit den Förderbedingungen ab und zeigt passende Programme an. Zusätzlich berechnet der Funding Manager auf Basis der Projektdaten die voraussichtliche Fördersumme.
Die GSF nutzt den Funding Manager in ihrer Analyse und begleitet die Entwicklung der Software als Kooperationspartner.

Am Markt gibt es mittlerweile verschiedenste Anbieter, wobei der Fokus dieser Software auf der Fördermittelidentifizierung liegt, ähnlich einem Datenbankabgleich. Der Funding Manager ist demgegenüber ebenfalls ein wertvolles Arbeitsinstrument, um den gesamten Beantragungs- und Bearbeitungsprozess von Fördermitteln abzuwickeln – für uns ein entscheidender Aspekt, um die genannten Herausforderungen zu bewältigen. Bei Fragen zum Programm, kommen Sie gern auf uns zu: info@gsf-hamburg.de
Unser Fördermittelcheck für Ihr Immobilienprojekt als Teil der Fördermittelanalyse
Eine systematische Suche, die auf das konkrete Projekt ausgerichtet ist, erweist sich als hilfreich. Dazu sind die Daten als Steckbrief aufzubereiten und wie vorstehend dargestellt, softwaregestützt nach geeigneten Programmen zu suchen. Eine manuelle Expertenanalyse und Auswahl geeigneter Programme schließen daran an. Damit die richtige Auswahl getroffen wird, bedarf es einer engen Abstimmung mit den Entscheidungsträgern der Unternehmen, um ihre Strategien und Kriterien zu erheben und systematisch einzubeziehen.
Die GSF Immo bietet dazu in Kooperation mit der GSF einen Fördermittelcheck zu einem Pauschalpreis von 4.950 Euro inkl. 19% Umsatzsteuer (Preis 2025) an:
Erstgespräch (1 Stunde), zuzüglich Vorbereitung
Aufbereitung der geplanten Maßnahmen für die Analyse und Abstimmung etwaiger Varianten für eine Einzelimmobilie (Wohnen, Büro, Kirchen, Kita)
Softwaregestützte Identifizierung potenzieller Fördermittel (EU-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene)
Bewertung und Erstellung einer begründeten Übersicht der relevanten Fördermittel
Ermittlung der voraussichtlichen Förderhöhe(n)
Variantenvergleich (max. 3)
Empfehlung zur Auswahl und weiteren Vorgehensweise inkl. Kosten-Nutzen-Analyse der ausgewählten Förderprogramme
Beratungsgespräch zum weiteren Antragsverfahren (1 Stunde) zzgl. Vor- und Nachbereitung
Sollte noch keine Energieberatung mit den entsprechenden Berechnungen vorliegen, bieten wir Ihnen eine kombinierte Energie- und Förderberatung an. Sprechen Sie uns dazu gern an. Falls Sie zunächst nur eine überschlägige Kalkulation wünschen, erstellen wir Ihnen eine grundlegende energetische Einschätzung.
Sprechen Sie uns gern an – oder schreiben Sie uns an info@gsf-hamburg.de –, um mehr über den Fördermittelcheck zu erfahren.
Quartiersprojekte sowie komplexere Investitionsprogramme u. Ä. können in modifizierter Form systematisch aufbereitet werden - das Beratungsangebot wird dabei individuell konzipiert.
Die Fördermittelanalyse geht über die reine Informationsaufbereitung und die Identifizierung von Fördermitteln hinaus. Als nächster Schritt folgt ihre Verknüpfung mit Wirtschaftlichkeitsanalysen und Risikoszenarien. In einem weiteren Beitrag werden wir darauf eingehen und die Reihe zur „Fördermittelanalyse“ fortführen.
Autoren: Roland Keich und Melina Schneider, GSF




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